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Chinesische Medizin

Akupunktur




Die Akupunktur ist eine Regulationstherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch
stechen von kleinen Nadeln in besondere Reizpunkte werden Funktionsstörungen behoben oder Schmerzustände gelindert oder beseitigt.

Moxibustion



Bei der Moxibustion, auch Moxa-Therapie oder Moxen genannt, werden an Akupunktur-Punkten
kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifußfasern abgebrannt. Moxibition ist ein Teilgebiet der
TCM, die wie die Akupunktur zur Behandlung von Beschwerden eingesetzt wird. Sie wird aber auch
in der Ayurvedischen und Tibetischen Medizin verwendet. Akupunktur und Moxibustion ergänzen sich.
Im Standartwerk der Chinesischen Medizin, dem Huang Di Nei Jing steht:
"Wo die Akupunktur nicht hilft, soll Moxibustion zur Anwendung kommen."

Moxibustion wird besonders bei Kälte- und Schwächemustern eingesetzt. In China werden in den
kälteren Regionen häufiger Moxa-Behandlungen, in den südlichen Regionen mehr Nadeln eingesetzt.
Der Traditionellen Chinesischen Medizin zufolge wirkt die Hitze der verglimmenden Moxa über die Therapiepunkte auf das Meridiansystem ein.



Augen-Akupunktur

Prof. Dr. John Boel stellte 1996 erstmalig die Augenakupunktur in Deutschland vor. Zu den häufigsten Fällen, die heute mit Augenakupunktur behandelt werden, gehören Alterssichtigkeit, Makula Degeneration, Retinitis Pigmentosa, Glaukom, Erkrankungen der Netzhaut, Kurzsichtigkeit bei Kinder und Jugendlichen. Vor der naturheilkundlichen Behandlung ist immer eine Schulmedizinische Untersuchung erforderlich.
Es können nicht alle Augenleiden vollständig geheilt werden, aber fast alle Augenleiden können stark gelindert oder ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Die Augenakupunktur kann auch
eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zur klassischen schulmedizinischen Augenbehandlung bei
einem Augenarzt sein.
Bei der Augenakupunktur werden spezielle Punkte am Körper (Hände und Fuße) genadelt. In der ersten Behandlungswoche werden Sie zunächst an fünf Tagen hintereinander, jeweils zweimal täglich im Abstand von einer Stunde, akupunktiert. Nach dieser Phase werden Sie zunächst zweimal die Woche, dann einmal wöchentlich, dann 14tägig und später einmal monatlich behandelt.
Zur Augen-Akupunktur werden auch orthomolekulare und homöopathische Medikamente empfohlen.


Qi-Gong-Healing




Das von mir ausgeführte Qi-Gong Healing kommt aus der Shaolin-Tradition. Durch Konzentration und Meditation wird heilende Energie auf die Leitbahnen und Energiepunkte übertragen. So kann der
Körper wieder in einen Zustand des Gleichgewichts kommen.


Homösiniatrie


Die Homöosiniatrie ist eine sehr wirkungsvolle Methode der Schmerztherapie. Sie ist eine sehr alte Behandlungsmethode, die von nordkanadischen Stoney-Indianer angewandt wurde. Bei dieserHeilmethode wurden bestimmte Körperpunkte mit homöopathischen Mitteln unterspritzt.

Begründer und Namensgeber der neuzeitlichen Homösiniatrie ist der französische Arzt de la Fuye. Der deutsche Arzt Dr. Weihe erforschte den Zusammenhang zwischen verschiedenen Druckpunkten und bestimmen homöopathischen Mitteln. (Weihesche - Druckpunkte). Er stellte die These auf, dass aufgrund organische und seelische Störugen schmerzhafte Hautpunkte entstehen.In diese diese Punkte werden homöopathischen Arzneimittels injeziert.

Die Homöosiniatrie ist einem wichtigen Baustein bei der Therapie von akuten und chronischen Schmerzzuständen.

Das durch die Injektion werden gesetzte Heilmittel-Depots gesetzt, die bis zu 12 Stunden als mechanischer Reiz wirken. Das ist im Vergleich zur klassische Nadelung wesentlich länger, da die Nadeln maximal nur 20 Minuten im Körper sind.

Eine andere Verabreichungsform sind Meridiankoplexe, die oral eingenommen werden. Es wurden für jeden Meridian entsprechend seiner Funktion und Aufgabe homöopathische Essenzen zusammengestellt.

Zungendiagnose

Die Zungendiagnose ein wesentliche Teil der traditionellen chinesischen Diagnostik. Die Zunge spiegelt die inneren körperlichen Zustände und Funktionen wieder. Die vielfältigen Veränderungen der Zungenschleimhaut, wie Farbe, Beläge, Verfärbungen, Austrocknung, Zerklüftung, Einbuchtungen u.v.a.m. erlauben Rückschlüsse auf den Funktionszustand des Körper, der Meridiane und Organfunktionssysteme.


Pulsdiagnostik

Die Pulsdiagnostik ist ein weiterer wesentlicher Teil der TCM, um die energetische Gesamt-Verfassung des Organismus zu überprüfen. Neben der Befragung weiterer Symptome sowie dem Schlafverhalten, Geschlecht Jahreszeit, Ernährungsgewohnheiten etc. gewinnt der erfahrene Therapeut wertvolle Hinweise auf den energetische Zustand des Patienten.


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